Was ab
2007 zu beachten ist...
(neue / aktualisierte / schon bisher bestehende Bestimmungen)
Agility = Wettkampfsport!
d.h. es gibt keine "Prüfungsläufe" mehr, sondern es gibt...
A- und J-Läufe in den 5 Leistungsklassen (1, 2, 3,
JUG und OL)
A- und J-Läufe als Open
Spiele
Bei A- oder J-Läufen in den
Leistungsklassen gibt es kein "o.B." mehr (ab 26 Fehlerpunkten), sondern die
Bewertung "befriedigend"
Mindestgeräteanzahl in einem Parcours:
15 (bisher: 12)
Standardzeitvorgabe liegt
ausschließlich im Richterermessen (ohne Unter- oder Obergrenze)
Es gibt im Agility keine "Mischrassen"
(MR) mehr, sondern es gibt nur
Hunde mit ÖHZB-Nummer
Hunde ohne ÖHZB-Nummer
(Rassehunde ohne Abstammungsnachweis, Rassehunde mit Abstammungsnachweisen
anderer Verbände, Rassehunde mit ausländischen Abstammungsnachweisen.....)
-> HL benötigt!
Jugendförderung: wenn ein Hund bereits
mit einem anderen
Hundeführer (z.B. einem Elternteil) startet, ist am selben Tag ein Antritt
eines Jugendlichen in der LK Jugend mit diesem Hund möglich (sofern es ein anderer Parcours
ist); ausgenommen Staatsmeisterschaft oder Bewerbe mit anderen DB
Weitsprung in LK Oldies Small+Medium:
max. 35 cm (mit 2 Elementen); bisher: max. 30 cm, womit nur 1
Weitsprungelement möglich war
und damit der Charakter eines "Weit"-Sprungs nicht gegeben
war
LK OL Small und LK OL Medium
können in einem gemeinsamen Open-Lauf zusammengefasst werden, sofern im
vorhinein darauf hingewiesen wurde (Ausschreibung bzw. DB
einer Turnierserie)
Kombinationen (max. 3 Stangenhürden)
müssen sich in gerader Linie befinden; Distanz bei Small 2m, bei Medium
3m, bei Large 4m
Verweigerungen in einer Kombination bei
"B" oder "C" müssen (wie bisher) korrigiert werden, indem wieder bei "A"
begonnen wird, es ist aber unerheblich, ob z.B. bei einer Verweigerung bei "B"
der Hund noch über "C" springt (bisher: DIS!); Kombination muss auf jeden Fall
1 x ohne Unterbrechung komplett absolviert werden, bevor das nächste Gerät genommen werden darf
Tisch darf nur verwendet werden, wenn die Zeitzählung elektronisch erfolgt
Höhe
der A-Wand:
170 cm in allen Größenklassen; bei Oldies: 140 cm (wie bisher)
Kontaktzonen müssen vom Hund
mit wenigstens einer Pfote oder einem Teil einer Pfote berührt werden
Hund hat Kontaktzonengerät
verlassen, wenn er mit allen 4 Pfoten den Boden berührt hat
wenn Hund mit zumindest 1 Pfote
noch nicht den Boden berührt hat -> ist noch "am Gerät"! (z.B. keine
Verweigerung bei "Platz)
wenn Hund schon mit allen 4
Pfoten am Boden war und das Kontaktzonengerät noch einmal berührt (z.B. 2
Pfoten auf Kontaktzone zurückgestellt) -> DIS!
DIS = wenn
der Hund ständig nach dem Hundeführer schnappt
DIS = wenn
der Hund vor Parcoursfreigabe startet und sich daraus ein Vorteil für das
startende Team ergibt
Bis
zum Ende des letzten Bewerbes ist auf dem Wettkampfgelände
kein Training gestattet
gilt auch für nicht mehr
benötigten Parcoursplatz (2. Parcours)
gilt auch für nicht mehr
benötigte Geräte
gilt auch für Hunde bzw.
Hundeführer, die an diesem Tag nicht starten bzw. gestartet sind
für Veranstalter: am
einfachsten zu handhaben, indem nicht mehr benötigte Geräte weggeräumt werden
Motivationsgegenstände dürfen während
des Laufs für den Hund weder sichtbar noch sonst wie erkennbar sein.
keine deutlich ausgebeulten
Taschen
kein quietschendes Spielzeug
beim Laufen
Das Füttern und das Werfen von Futter oder Spielzeug innerhalb der
Parcoursabgrenzung sind verboten.
Spielzeug muss in der Hand des
Hundeführers bleiben
Die Anzahl der von einem Richter zu
bewertenden Läufe pro Tag soll nicht mehr als ca. 200 betragen. Sollte die
geplante Laufanzahl die Grenze von 200 überschreiten, ist auf jeden Fall
rechtzeitig das Einvernehmen mit dem eingeladenen Agilityrichter herzustellen.
Es sind bei allen Veranstaltungen 2 getrennte Zeitprotokolle zu führen.
1 Protokoll der
Hauptzeitnehmung (meistens elektronisch)
1 Protokoll der
Kontrollzeitnehmung (Handstoppung)
Alle Ergebnisse von Agilityläufen einer LK sind vom
Veranstalter einzutragen. Die allfällige Eintragung weiterer Läufe bzw.
Gesamtergebnisse kann in diversen Durchführungsbestimmungen zu einzelnen
Turnieren bzw. Turnierserien geregelt werden.
Die Widerristhöhe wird vor dem ersten Start des Hundes vom amtierenden
österreichischen Agilityrichter gemessen und im Leistungsheft bestätigt.
wenn kein amtierender
ÖKV-Agilityrichter (der auch tatsächlich richtet) vorgesehen ist, sind keine
Erstantritte möglich
Meldungen von Teilnehmern können von einem Veranstalter ohne Angabe von Gründen
abgelehnt werden, sofern die Agilityveranstaltung nicht Teil einer Turnierserie
ist oder die jeweiligen Durchführungsbestimmungen etwas anderes festlegen.
Open-Läufe zählen nicht für den Erstaufstieg in die nächst höhere
Leistungsklasse.
Bei Open-Läufen und Spielen werden keine Bewertungen (V, SG...) vergeben.
Spiele müssen sich
inhaltlich bzw. wertungsmäßig von Läufen in Leistungsklassen und Open-Läufen
unterscheiden.
Bei Ortsgruppenprüfungen sind A-Läufe in
allen LK sowie je 1 Spiel vor und nach dem A-Lauf möglich; max. 50 Teilnehmer
(um "stressfreie" Abwicklung zu gewährleisten)
Fix montierte bzw. in die
Seitenteile integrierte Stangenauflagen, die aus den Seitenteilen herausragen,
dürfen aus Sicherheitsgründen nicht verwendet werden. Es dürfen immer nur
Stangenauflagen auf der gerade benötigten Sprunghöhe montiert sein.
Kombinationen sind in LK1
und LK JUG nicht gestattet, Doppelhürden sind in LK1, LK OL und LK JUG verboten
Die Wippe muss so
ausbalanciert sein, dass sie innerhalb von ca. 4 Sekunden den Boden erreicht,
wenn das Ende der Wippe mit einem Gewicht von 1 kg belastet wird.
keine Änderung für Wippen
notwendig, die bereits bisher die bestehenden Anforderungen erfüllt haben
Mauer und Viadukt dürfen nur verwendet
werden, wenn passende Elemente für alle Sprunghöhen (20/30/40/60 cm) vorhanden
sind (Achtung, INKL. Halbziegel!)
Verweigerung: Vorbeilaufen bzw. Überqueren der
Verweigerungslinie eines Hindernisses durch den Hund
aus einer Position, wo er das zu bewältigende Gerät bereits erkennen müsste
Wenn Hund während
des Laufs im Parcours auf "Platz" gelegt wird: ist
Verweigerung (nicht DIS!)
Bei DIS:
Parcours darf beendet werden, sofern dabei die Höchstzeit nicht überschritten
wird; das Trainieren einzelner Geräte oder Sequenzen ist dabei aber nicht
gestattet.